Warum ein Friedhof mehr als nur Ruhe schenkt

Die Ruhe eines Friedhofs verbindet sich mit den Erinnerungen an den Menschen, an dessen Grab man steht. Im Friedhof finden Trauernde Trost. Eine besondere Atmosphäre haben aber auch Waldfriedhöfe, die immer beliebter werden.

Verschiedene Grabmäler auf dem Friedhof Hönggerberg in Zürich

Der Friedhof als Kraftort

Ein Friedhof ist ein Ort der Ruhe, der Erinnerung und des Trostes. Viele Angehörige fühlen sich den Verstorbenen am Grab besonders nah und durch nichts abgelenkt.

Der Begriff Friedhof stammt aus dem althochdeutschen «frithof», die Bezeichnung für den eingefriedeten Bereich rund um eine Kirche. Zu Zeiten von Seuchen und Hungersnöten gerieten die Friedhöfe bei den Kirchen schnell an ihre Grenzen. So wurden ausserhalb der Stadtmauern sogenannte Pestfriedhöfe eingerichtet, um die Bürger vor Geruch und Ansteckung zu schützen.

Später wurden in grösseren Städten die kleinen Friedhöfe rund um die innerstädtischen Kirchen vollends aufgegeben. An ihre Stelle traten Zentralfriedhöfe, damals noch ausserhalb der Stadt. Vor allem diese grossen Friedhöfe sind heute wunderschöne Parkanlagen, die auch ein Ort der Entspannung sind.

Im Todesfall wird jemand auf dem Friedhof bestattet, der gemäss Wohnadresse zugeteilt ist. Ausnahmen bilden Gemeinschaftsgräber und Mietgräber, die auf fast allen Friedhöfen frei wählbar sind.

Eine besondere Art neben den klassischen Gemeindefriedhöfen sind Waldfriedhöfe und private Friedhöfe.

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